„Schuhe machen Gehen“

Projekt „Künstler in der Grundschule“ an der GS Stephansposching

Viertklässler „gehen“ am Ende des Schuljahres von der Schule, deshalb passte der Titel des Kunstprojektes perfekt. Die Umsetzung erfolgte am 13. Juli und beanspruchte für die Schülerinnen und Schüler den gesamten Schultag. 
Künstlerin und Theaterpädagogin Mignon Dobler startete am Morgen mit einem kleinen Kennenlernspiel.



Im Anschluss wurde den Schülerinnen und Schülern ein üppig gedecktes „Schuhbuffet“ (von Highheels über Skischuhe bis hin zu Flipflops) präsentiert. 
Jeder durfte sich ein Paar Schuhe seiner Wahl aussuchen und individuelle Geherfahrungen damit machen, man durfte Schuhe auch tauschen. 

Die Aussprache über das Gefühl, mit diesen Schuhen zu gehen schloss sich an.
 Dann wurde ein Laufsteg aufgebaut, jeder wählte ein bevorzugtes Schuhpaar und den Auftrag sich seiner Haltung (Schrittlänge, Arme, Schultern) bewusst zu werden. Mit der Ansage „On“ lief jeder über die Bühne und versuchte dabei seine Haltung deutlich darzustellen. Die Klasse fungierte als aufmerksamer Zuhörer. 
Diese Eindrücke wurden im Anschluss verbalisiert.



Im Anschluss ging es an „die Arbeit“. Mit Draht formte jeder „seine Gehposition“ zu einem stabilen Drahtmännchen, das nach Fertigstellung in eben jener Position auf einen kleinen Holzsockel genagelt wurde. 


Alle Figuren wurden nochmal besprochen und Besonderheiten aufgezeigt.
 Im Freien ging die Kunstaktion weiter, denn die Drahtmännchen wurden noch mit Gips bzw. Gipsbinden überzogen, Dadurch erhielten sie noch mehr Proportion und die typischen Merkmale kamen noch besser zum Ausdruck.



Während die fertigen Skulpturen trockneten präsentierte Mignon Dobler den Schülerinnen und Schülern einen Künstler, der Figuren in ähnlicher Weise gestaltet hatte- den Bildhauer Alberto Giacometti.



Im Nachgang gab es noch eine Fotoaktion, bei der jedes Kind vor schwarzem Hintergrund in der gewählten Position fotografiert wurde und die gestaltete Figur ebenfalls. Die Wiedererkennung war verblüffend. Beide Fotos erhielt jeder als Erinnerung und Dokumentation.



Im Rahmen der kleinen Verabschiedung wurden die Skulpturen und Fotos auch ausgestellt und konnten so einem größeren Publikum präsentiert werden.


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